Schulamt

Neuer Fahrplan für den Übertritt – Übertrittszeugnis am 11. Mai 2020 - Kultusminister Michael Piazolo: „Anpassung des Übertrittsverfahrens an Ausnahmesituation“

Das Bayerische Kultusministerium passt das Übertrittsverfahren für die Viertklässlerinnen und Viertklässler der aktuellen besonderen Ausnahmesituation an.

„Im Zentrum unserer Überlegungen steht, dass unsere Viertklässlerinnen und Viertklässler faire Bedingungen beim Übertritt an die weiterführenden Schulen bekommen. Dazu dient auch eine Anpassung des Übertrittsverfahrens an die aktuelle besondere Ausnahmesituation für Schule und Unterricht“ betont Kultusminister Michael Piazolo.

Der Ministerrat hat heute folgende Rahmenbedingungen beschlossen: Grundlage für das Übertrittszeugnis sind die bis zum 13. März 2020 – dem letzten Schultag vor der Schulschließung – erzielten Noten. Verpflichtende Proben werden mit Rücksicht auf die Schülerinnen und Schüler bis zum Übertrittszeugnis nicht mehr gefordert. Wenn die Schulen am 20. April 2020 wieder öffnen, können die Schülerinnen und Schüler bis zum neu angesetzten Termin für das Übertrittszeugnis am 11. Mai 2020 an weiteren drei freiwilligen Proben teilnehmen. „Die Eltern können entscheiden, ob die Ergebnisse der drei freiwilligen Proben in Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht in die Durchschnittsnote einfließen. Das bedeutet: Jedes Kind kann sich verbessern, keines wird sich verschlechtern“, so Kultusminister Michael Piazolo. Die drei freiwilligen Proben können nur stattfinden, wenn die Schulen wie geplant am 20. April 2020 öffnen.

Die Ausgabe der Übertrittszeugnisse wird vom 4. Mai auf den 11. Mai 2020 verlegt. Damit erhalten die Schülerinnen und Schüler wie auch die Lehrkräfte die notwendige Zeit, nach Ostern zum gewohnten Unterrichtsalltag zurückzukehren. In der ersten Woche nach den Osterferien sollen entsprechend in den 4. Klassen noch keine Proben stattfinden. Mit dem neuen Termin für das Übertrittszeugnis am 11. Mai 2020, der insbesondere wegen der Personalplanungen für das kommende Schuljahr nicht weiter verschoben werden kann, kann die Einschreibung an den weiterführenden Schulen vom 18. bis 22. Mai 2020 stattfinden. Auch der so genannte Probeunterricht, über den die Schülerinnen und Schüler auch noch nach dem Übertrittszeugnis die Eignung für die Realschule oder das Gymnasium nachweisen können, kann noch vor den Pfingstferien vom 26. bis 28. Mai 2020 stattfinden.

Die Übertrittszeugnisse werden verschlankt. Es werden lediglich die Noten der drei Fächer Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht ausgewiesen, die Durchschnittsnote einschließlich der Übertrittsempfehlung sowie eine kurze Bemerkung über Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten des Kindes. Alle direkt für den Übertritt relevanten Informationen werden also enthalten sein.

„Gemeinsam wollen wir auch in dieser besonderen Ausnahmesituation unsere Schülerinnen und Schülerinnen bestmöglich beim Übertritt in die weiterführende Schule begleiten. Ich bedanke mich bei allen Lehrerinnen und Lehrern für ihre hervorragende pädagogische Arbeit. Mein ganz besonderer Dank gilt auch den Eltern und Familien, die ihre Kinder unterstützen und motivieren“, so Piazolo abschließend.

Abschlussprüfungen finden später statt

Das Kultusministerium verschiebt die Prüfungen für die Mittleren Schulabschlüsse und die besondere Leistungserhebung zum qualifizierenden Abschluss der Mittelschule um 14 Tage.

Der Termin der Entlassung der Absolventinnen und Absolventen wird auf den letzten Schultag verlegt.

Mittlerer Schulabschluss:
Die Prüfungen beginnen statt am 16. Juni am 30. Juni 2020. Lediglich im Fach Muttersprache bleibt es beim 17. Juni als Prüfungstermin.

Qualifizierender Abschluss der Mittelschule:
Die Prüfungen beginnen statt am 22. Juni am 6. Juli 2020. Lediglich im Fach Muttersprache bleibt es beim 18. Juni als Prüfungstermin.

Anhänge:
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FAQ zur Einstellung des Unterrichtsbetriebs

Der dynamische Prozess um COVID-19 hat die Bayerische Staatsregierung zu der Entscheidung bewogen, jegliche Schulveranstaltung und damit den Unterrichtsbetrieb an den Schulen bis einschließlich der Osterferien einzustellen. Das Kultusministerium hat Antworten auf „Häufig gestellte Fragen“ (FAQ) zusammengestellt. Sie finden die Informationen auf der folgenden Seite des Kultusministeriums: www.km.bayern.de

Informationen zur Schuleinschreibung im März 2020

Im Hinblick auf die momentane Schließung der Schulen ergibt sich heuer auch eine andere Verfahrensweise bezüglich der Schuleinschreibung in administrativer und pädagogischer Hinsicht. Mit kultusministeriellem Schreiben vom 16.03.2020 ergingen folgende Richtlinien an die Grund- und Förderschulen:

Die Schuleinschreibung an den bayerischen Grund- und Förderschulen findet grundsätzlich im dafür vorgesehenen Zeitraum statt. Die Schulen haben sich dazu bereits an die Erziehungsberechtigten gewandt, aber die persönliche Anmeldung des Kindes durch mindestens einen Erziehungsberechtigten ist nicht erforderlich. Die Erziehungsberechtigen melden ihr Kind für das Schuljahr 2020/21 telefonisch oder schriftlich, auch per E-Mail an und übermitteln der Schule die erforderlichen Anmeldeunterlagen fristgerecht auf dem Postweg, per E-Mail oder persönlich, falls die beiden ersten Optionen nicht möglich sind.

Die Pflicht zur Teilnahme der Kinder an einem Verfahren zur Feststellung der Schulfähigkeit entfällt. Im begründeten Einzelfall können von der Schule oder den Erziehungsberechtigten dafür jedoch auch organisatorische Lösungen gefunden werden, die den Anforderungen des Infektionsschutzes genügen.

Die Aufgabe der Schule, die Eltern im Vorfeld der Einschulung zu beraten, bleibt unberührt. Die Beratung erfolgt allerdings telefonisch und nur in Ausnahmefällen auf Wunsch der Eltern persönlich, stets im Hinblick auf die Anforderungen des Infektionsschutzes. Die Beratung betrifft vor allem auch die Erziehungsberechtigten der Kinder, die zwischen dem 01.07.2014 und dem 30.09.2014 geboren sind und zu den sogenannten Korridorkindern zählen. Der 14.04.2020 als diesjähriges Fristende für die schriftliche Erklärung der Erziehungsberechtigten zur Inanspruchnahme des Einschulungskorridors behält unverändert Gültigkeit.

Informationen, ob und gegebenenfalls in welcher Form den Erziehungsberechtigten Angebote zur Feststellung der Schulfähigkeit des Kindes zu einem späteren Zeitpunkt und nach Abschluss der administrativen Einschreibung gemacht werden können, sind mit Blick auf die allgemeine Lage zum Coronavirus derzeit leider nicht möglich.

Ansprechpartner

Schulräte

Andreas Roth, Schulamtsdirektor
(Fachlicher Leiter)
Telefon: 08342 911 414
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Karin Weikmann, Schulamtsdirektorin
(Stellvertreterin des Fachlichen Leiters)
Telefon: 08342 911 413
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Eva Schwemmer, Schulrätin
Telefon: 08342 911 415
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Verwaltungsangestellte

Maria Kees
Telefon: 08342 911 425 Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Beate Maurus
Telefon: 08342 911 477 Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Helene Springer
Telefon: 08342 911 424 Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Monika Summer
Telefon: 08342 911 426 Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Leitbild

   

Staatliches Schulamt im Landkreis Ostallgäu
Staatliches Schulamt der Stadt Kaufbeuren
Leitbild

 

 

Schulische Bildung und Erziehung müssen aufgrund ständiger Veränderungen in Gesellschaft und Politik, in Wissenschaft, Technik und Wirtschaft immer wieder neuen Anforderungen gerecht werden. Wir sind eine staatliche Behörde mit verbindlich vorgegebenen Strukturen und miteinander vernetzten und kooperierenden Aufgabengebieten.

Unser Schulamt will als innovative, dem Dialog verpflichtete lernende Organisation die

Schulen in ihrer Eigenverantwortung unterstützen.

 

Unser Schulamt will dazu beitragen, das Recht eines jeden jungen Menschen auf eine

angemessene Bildung von größtmöglicher Qualität zu verwirklichen.

Unser Schulamt will mit allen an Schule Beteiligten zusammenarbeiten auf der Grundlage von gegenseitigem Vertrauen und gemeinsamen Werten, basierend auf dem Grundgesetz und der Bayerischen Verfassung.

 

*** Wir steuern und gestalten die regionale Schulorganisation ***

(Grund- und Mittelschulbereich)

 

In der Umsetzung der schulpolitischen Vorgaben wollen wir

eine möglichst gleichwertige und gerechte Schulstruktur, so

wohnortnah wie möglich schaffen.

 

*** Wir unterstützen, fördern und entwickeln das Personal an unseren Schulen ***

Die Schulleitungsteams bestimmen maßgeblich durch ihre Führungsethik

die Qualität der einzelnen Schule. Dabei unterstützen und begleiten wir.

Qualitative Ausbildung, Fortbildung und Beratung sind wesentliche

Bausteine unserer gezielten Personalentwicklung.

 

*** Wir sichern und fördern die Schulqualität ***

 

Unter Wahrung und Respektierung von Eigenständigkeit und Selbstverant-

wortung der einzelnen Schule unterstützen und begleiten wir durch die Etablierung

einer internen und externen Feedbackkultur, durch gezielte Auswertung von

Bildungsdaten und durch Installierung eines Qualitätsmanagementsystems auf

der Grundlage allgemeiner Bildungsstandards. Besonderes Anliegen ist uns

die Förderung der Erziehungs- und Unterrichtsqualität durch eine gezielte

Unterrichtsentwicklung.

 

*** Wir kooperieren im Netzwerk ***

 

Unser Schulamt arbeitet im Dialog mit allen inner- und außerschulischen

Partnern und nutzt und vernetzt vorhandene Kompetenzen zum Wohle der

Schülerinnen und Schüler.

 

*** Wir handeln pädagogisch verwaltend im Team und im Dialog***

 

Unser Schulamt leistet qualifizierte Verwaltungs- und Dienstleistungsarbeit

auf den Grundlagen der Rechtsstaatlichkeit, einer partnerschaftlichen Aufsicht

und Führung, einer sach- und fachgerechten Unterstützung und Beratung im
Sinne eines christlichen Menschenbildes.

 

"Unser Schulamt ist so gut, wie es den Schulen hilft, gut zu sein!"

Weg zum Schulamt

Staatliche Schulämter im Landkreis Ostallgäu und in der Stadt Kaufbeuren

 

die Staatlichen Schulämter sind im Ärztehaus an der Ruderatshofer Straße gegenüber des Landratsamtes im 3. Obergeschoss untergebracht

Postadresse:

Staatliches Schulamt im Landkreis Ostallgäu
Staatliches Schulamt in der Stadt Kaufbeuren
Schwabenstraße 11
87616 Marktoberdorf

Besucheradresse:

Ruderatshofener Straße 29 (3. Obergeschoss), 87616 Marktoberdorf


Telefon: 08342 911-425
Fax: 08342 911-560
E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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Schulqualität und Bildungsforschung

Bildungsbüro Kaufbeuren

Bildung im Ostallgäu

Staatliche Schulberatung in Bayern

 

Ansprechpartner Schwaben

 

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SMV-Portal

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Digitales Schulbuch Ostallgäu

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