Aktuelle Infos

Schulische Angebote für geflüchtete Kinder aus der Ukraine

Alle Informationen hierzu finden Sie hier:

https://www.km.bayern.de/ukraine/informationen-zum-schuljahr-2022-23-deutsch.html

Informationen des Landkreises Ostallgäu:

https://integreat.app/ostallgaeu/de/ukraine 

Schulische Angebote:

  • Jahrgangsstufe 1-4: Die Kinder besuchen die Regelklassen der Grundschule im Sprengel. Die Anmeldung erfolgt direkt an der zuständigen Grundschule.
  • Jahrgangsstufe 5-9: Hier gibt es drei Möglichkeiten.
    • Schülerinnen und Schüler, die über so gute deutsche Sprachkenntnisse verfügen, dass sie dem Regelunterricht an den bayerischen Schulen bereits jetzt folgen und aktiv daran teilnehmen können, können als Regelschülerin bzw. Regelschüler aufgenommen werden. Die Aufnahme erfolgt ohne Aufnahmeverfahren an den bayerischen Mittelschulen, mit Aufnahmeverfahren (bspw. eine Aufnahmeprüfung) an den bayerischen Realschulen, Wirtschaftsschulen oder Gymnasien. Die Anmeldung erfolgt direkt an der jeweiligen Schule. Über die Aufnahme entscheidet die Schulleitung.
    • Auch die Aufnahme als Gastschülerin bzw. Gastschüler in Regelklassen (im Sinne der Schulordnungen) ist möglich. Dafür muss erkennbar sein, dass einzelne Kinder und Jugendliche mit ihren vorhandenen Deutschkenntnissen zeitnah dem Unterricht einer bestimmten Schulart mit Erfolg folgen können. Wird der Besuch einer Schulart angestrebt, an der eine Aufnahmeprüfung erforderlich ist (s. oben), muss zudem der entsprechende Bildungsstand vorhanden sein, um die erforderliche Aufnahmeprüfung bestehen zu können. Die Anmeldung erfolgt direkt an der jeweiligen Schule. Über die Aufnahme entscheidet die Schulleitung.
    • Für Schülerinnen und Schüler, die die deutsche Sprache gerade erst erlernen oder bisher lediglich über geringe Kenntnisse des Deutschen verfügen, wird im Schuljahr 2022/2023 ein passgenaues Angebot der Integration eingerichtet, die sog. „Brückenklassen“.
      • Die Anmeldung für eine Brückenklasse erfolgt über die Steuerungsgruppe: Bitte schreiben Sie für die Anmeldung eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und geben folgende Informationen an: Vorname, Name, Adresse, Telefonnummer, Kontaktperson mit Kontaktdaten
    • Hat eine Ukrainerin oder ein Ukrainer das 15. Lebensjahr vollendet, stehen ihr bzw. ihm verschiedene Möglichkeiten der schulischen und ggf. außerschulischen Bildung zur Verfügung. Dabei ist zu unterscheiden, ob sie oder er in Bayern noch schulpflichtig ist oder nicht

MINT: Kostenfreie Projekttage für Mittelschulen in Bayern

die Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF) unterstützt Lehrkräfte mit ihren Angeboten in den MINT-Disziplinen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik).
Für Mittelschulen bietet die Initiative folgende kostenfreie Projekttage an:

  • Bionik und Leichtbau
  • Erneuerbare Energien
  • Mensch und Gesundheit
  • Gesundheitstechnologien - digital erleben


IJF-Projekttage fördern praxisorientiert Kompetenzen von Schüler*innen im Bereich Naturwissenschaft,
Technik und IT. Sie bieten Einblicke in die Arbeitswelt der Zukunft (Berufsorientierung).
Übersicht: https://www.initiative-junge-forscher.de/lehrkraefte/ 

Wir suchen Personen, welche sich für eine Tätigkeit als Willkommenskraft in einer Willkommensgruppe für ukrainische Schülerinnen und Schüler interessieren

Personen, welche sich für eine Tätigkeit als Willkommenskraft in einer Willkommensgruppe für ukrainische Schülerinnen und Schüler an einer Schule in der Stadt Kaufbeuren oder im Landkreis Ostallgäu interessieren, bewerben sich bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
Hierfür kommen v. a. Lehrkräfte, sonstiges pädagogisches Personal (z. B. Drittkräfte), Lehramtsstudierende, pensionierte Lehrkräfte, aber auch ehrenamtliche Kräfte aus dem Umfeld der Schule in Betracht.

willkommenskraft

Was sind "Pädagogische Willkommensgruppen"?

Pädagogische Willkommensgruppen bilden ein tages- bzw. wochenstrukturierendes Angebot, dessen konkrete Ausgestaltung von den örtlichen Gegebenheiten, aber auch von den Bedürfnissen der geflohenen Kinder und Jugendlichen abhängt. Es sollte nach Möglichkeit folgende Elemente beinhalten:

  • geregelte Struktur mit festen Bezugspersonen
  • vielfältige Begegnungen mit Menschen im Ankunftsland, ggf. auch im außerschulischen Raum, z. B. auch im Rahmen von Bewegungsangeboten und kreativen Angeboten
  • Spracherwerb und –förderung; Ermöglichung von Sprachpraxis (z. B. durch gemeinsamen Sportunterricht, Projekte oder praktischen Unterricht mit Schülerinnen und Schülern aus Regelklassen)
  • Kennenlernen des deutschen Schulalltags, z. B. durch die regelmäßige Teilnahme am Unterricht der Regelklassen und an anderen Schulveranstaltungen
  • sofern schon möglich: Kontakthalten zur ukrainischen Heimat, z. B. durch Angebote von ukrainischen Lehr- bzw. Unterstützungskräfte

Bei der konkreten Ausgestaltung und dem Stellenwert der genannten Elemente sind die personellen und räumlichen Ressourcen zu berücksichtigen. Sollte sich zeigen, dass eine starke schulisch-unterrichtliche Prägung pädagogisch sinnvoll ist und vor Ort umgesetzt werden kann, ist eine zunehmende Verzahnung mit dem regulären Unterrichtsgeschehen durchaus möglich. Gerade dann, wenn die geflohenen Kinder und Jugendlichen sehr erschöpft sind und primär nach Halt und Ablenkung suchen, sollten ggf. andere Schwerpunkte gesetzt werden.

Pädagogische Willkommensgruppen müssen nicht zwingend als geschlossene Gruppen eingerichtet werden. Vielmehr können Schülerinnen und Schüler – ggf. auch begabungs- und neigungsabhängig – phasenweise auf einzelne Klassen aufgeteilt werden. Die Pädagogische Willkommensgruppe sollte aber ein fester Rahmen sei, der regelmäßige Begegnungen der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler vorsieht und so Halt und Geborgenheit vermittelt. Jahrgangsgemischte Gruppen sind möglich. Nach bereits erfolgter Teilnahme an einer Pädagogischen Willkommensgruppe sollen die Kinder oder Jugendlichen nach Möglichkeit dort stabil verbleiben; Wechsel, z. B. in eine neue, wohnortnähere Gruppe, sollen nur im Einzelfall in ihrem Interesse und mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten erfolgen.

Die Pädagogische Willkommensgruppe sollte von festen Bezugspersonen betreut werden. Hierfür kommen v. a. Lehrkräfte, sonstiges pädagogisches Personal (z. B. Drittkräfte), Lehramtsstudierende, pensionierte Lehrkräfte, aber auch ehrenamtliche Kräfte aus dem Umfeld der Schule in Betracht. Auch ältere Schülerinnen und Schüler können als direkte Ansprechpartner und Bezugspersonen (Tutoren) zusätzlich eine wichtige Funktion einnehmen.

Die Pädagogische Willkommensgruppen weisen keine schulartspezifische Prägung auf. Die Umsetzung folgt ausschließlich den oben genannten Zielsetzungen, unabhängig davon, an welcher Schule eine Gruppe jeweils eingerichtet wird.

Sofern keine Räume in der Schulanlage zur Verfügung stehen, ist – mit Zustimmung des Schulaufwandsträgers – eine Durchführung in geeigneten Räumlichkeiten außerhalb des Schulgeländes grundsätzlich möglich.

Die tägliche Dauer der Pädagogischen Willkommensgruppe hängt von den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen sowie den personellen und räumlichen Ressourcen vor Ort ab. Eine zunächst kürzere Dauer kann ggf. schrittweise erweitert werden. Die Dauer eines typischen Schulvormittags (ca. 8 bis ca. 13 Uhr; in Grundschulen altersabhängig auch kürzer) muss nicht zwingend erreicht werden. Grundsätzlich können Angebote im Rahmen der Pädagogischen Willkommensgruppen auch am Nachmittag stattfinden, sofern dies im Hinblick auf die personellen und räumlichen Ressourcen sinnvoll erscheint. Pädagogische Willkommensgruppen werden nur an Unterrichtstagen durchgeführt, nicht am Wochenende und in den Ferien.

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